Rolladen Optebeck, das sind Wir!

1950 - 2010
60 Jahre Rolladen Optebeck

Mit Stolz können wir auf eine 60-jährige Firmengeschichte zurückblicken. In der nachfolgenden kleinen Chronik zeigen wir die wechselvollen Geschicke der Firma Optebeck vom Anbeginn bis heute.

Es begann alles auf dem Luhrskamp 5 in Mülheim-Speldorf. Dort wagte der damalige Firmeninhaber Wilhelm Optebeck bereits am 1. November 1949 den ersten Schritt in die Selbstständigkeit. Er übernahm einen dort ansässigen Schreinerei­betrieb und startete zunächst unter der Firminierung „Kleinstoll-Optebeck“.

Erst mit Ablegung der Meisterprüfung im November 1950 wurde Wilhelm
Optebeck wirklich selbstständig und führte die Firma fortan unter dem Namen „Bau- und Möbelschreinerei Wilhelm Optebeck“.

Doch am Luhrskamp hielt es Meister Optebeck nicht lange. 1953 erwarb er ein etwa 2.500 qm großes Grundstück auf der Saarner Straße 380.

 

Am neuen Firmensitz, der bis heute beibehalten wurde, hatte Wilhelm Optebeck ausreichend Gelegenheit, nicht nur seine erworbenen Qualitäten als Tischlermeister, sondern vielmehr auch als Bauhandwerker unter Beweis zu stellen.

In mehrjähriger Eigenarbeit errichtete er sich hier nicht nur eine komplette Schreinerwerkstatt, sondern er baute auch gleich noch eine Wohnung für die Familie hintendran. Jede freie Minute wurde in das Bauvorhaben investiert.

Im Laufe der Jahre wurden neben dem ursprünglichen Werkstoff Holz auch Kunststoffe, Aluminium sowie Rohr- und Winkeleisen in zunehmendem Maße verarbeitet. Die wesentlichen Produkte, die in Optebecks Werkstatt entstehen, sind zu dieser Zeit Abdeckungen für Waschmaschinen, die Konfektionierung von Campingartikeln und Trapeztische für Ladenbaufabriken.

In den 60er Jahren erfolgte auch der Einstieg in die Fabrikation von Wahlwerbetafeln, die in Form von Dreieckständern entwickelt und in Produktion genommen wurden.

In den 70er Jahren erweiterte Wilhelm Optebeck den Betrieb durch den Ankauf der Firma „Rolladenbau Hübers“. Die Arbeitspalette wurde dadurch deutlich ausgedehnt: Bau von Rollläden und Rolltoren, einschließlich der Motorisierung, Einbau von Steuerungsanlagen und Zeitschaltuhren sowie die Anfertigung von Markisen und Sonnenschutzsystemen.

Aufgrund des gewachsenen Produktionsvolumens musste 1982 die Werkstatt erweitert und aufgestockt werden. Außerdem wurde die gesamte Außenanlage neu gestaltet und verschönert. Schließlich wurde zum Ende der 80er Jahre der gesamte Wagenpark erneuert.

Der Senior und der Junior managen die Firma bereits gemeinsam. Enkel Stefan Bicanic steht bereits in den Startlöchern, um die Firma zu übernehmen. Von der Pike auf hat er das Geschäft kennengelernt.

Wilhelm Optebeck: „Auf Enkel Stefan ruhen alle meine Hoffnungen, dass er in Kürze die Firma übernehmen kann“.

Teil 2 der Chronik folgt in Kürze.